In Gedenken an verstorbene Mitglieder des Vereins

Alexander und Peter von Baehr

Alexander und Peter von Baehr im Portrait

Im Alter von nur 20 Jahren wurden unser Sportfreund Peter von Baehr (rechts) und sein Onkel Alexander am 21. 04. 2006 Opfer eines brutalen Mordes. Mit tiefer Trauer, Bestürzung und Abscheu über eine so grauenvolle Tat stehen wir fassungslos da. Wir können und wollen es nicht glauben.

Ein Freund - Freunde von Peter sagen, sein bester Freund - hat den beiden jungen Männern brutal das Leben genommen. Was macht das Wort Freund nach dieser Tat noch für einen Sinn? Wir wissen nicht was wir sagen, denken und fühlen sollen. Wut macht sich breit!

Peter in seiner gemütlichen Art war lieb, verlor kaum ein böses Wort und ging Streit immer aus dem Weg. Er war ein begnadeter Fußballer, kein Ballschlepper oder Arbeiter. Nein, sowohl im Sport als auch im Wort bevorzugte er die feine Klinge. Hier und da musste man ihn einen Minimalisten nennen, der mit mehr Engagement sicher nicht nur im Fußball das Zeug zu einer Führungspersönlichkeit hatte.

Wir werden ihn vermissen. Es gibt keine Gerechtigkeit, dass Leben ist nicht fair. Es ist hart und umbarmherzig. Warum?

Ich hoffe für alle die Schmerz empfinden, dass wir irgendwann bei Peter stehen können und denken:"Wenn ich hier steh, schau ich nicht traurig hernieder. Ich schaue auf, dort finde ich Peter wieder."

Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen. Unter Kondolenzseite für Peter und Alexander von Baehr könnt ihr euch alle eintragen.

Im Namen des Vorstandes und aller Berolinnen

Uwe Ledwig

Reinhold Schwermer

In tiefer Trauer und mit Bestürzung geben wir das Ableben unseres Freundes, Fan und Förderers Reinhold Schwermer bekannt. Alles Leben ist vergänglich, aber die Ziele und die Erinnerungen der Lieben bleiben. Ruhe in Frieden.

Am 30. März 2001 verstarb unser lieber Freund und Förderer Reinhold Schwermer.

Die Liebe zum Sport und vor allem die Liebe zu Kindern trieben ihn regelrecht auf den Sportplatz. Keines der Kinder war sein Enkel, aber alle sahen ihn wie ihren Opa. Ob wohl er selbst sicher nicht viel hatte und für sein Geld bei der Firma Piepenbrock Dienstleistungen hart arbeiten musste, gab er das was er entbehren konnte für die Sache des Sports und für die Kinder. Auf dem Sportplatz war er beliebt und gern gesehen, alle im Verein kannten Reinhold. Ruhig aber nicht unbestimmt und immer bescheiden hörte er zu. Selten gab er seine Meinung zum Besten, aber wenn es passierte dann aus gutem Grund. Dann war es auch besser "stramm zu stehen". Er wusste sich zu behaupten, ohne aber das Ziel und den Anstand aus den Augen zu verlieren. Als die bittere Erkenntnis wahr wurde flossen viele Tränen und nicht nur bei den Kleinen. Zu früh hat es wieder einen aus dem Leben gerissen, der noch viel vor hatte und der noch gebraucht wurde. Bei uns, bei seiner Frau und in seiner Familie. Das Leben ist hart und auch nicht fair, warum er und zu dieser Zeit? Gerade war er in den Ruhestand getreten. Kurz vor seinen Ableben hatte er seinen Geburtstag gefeiert, wo? Na wo schon! Im Vereinsheim auf dem Fußballplatz. Alle wussten, er hat nicht mehr viel Zeit. Aber Reinhold strahlte Zuversicht und Zufriedenheit aus. So war er halt, vielleicht auch manchmal zu bescheiden.

Jährlich veranstaltet Berolina ein Reinhold Schwermer Gedenkturnier.