Historie & Erfolge
HISTORIE
Gründung
Der Verein entstand 1992 aus der Fusion des Mediziner SV 49 und des SV Berolina Mitte. Der Mediziner SV 49 war nach der Wende in der DDR im Jahr 1990 aus der BSG Medizin Mitte hervorgegangen, deren Trägerbetrieb die Charité war. Der SV Berolina Mitte ging im selben Jahr aus der BSG Motor Berolina Mitte hervor. Diese war als BSG Eintracht 49 gegründet worden, benannte sich 1950 in BSG Empor „Werner Seelenbinder“, 1952 in BSG Motor Mitte und schließlich 1957 in BSG Motor Berolina Mitte um. Beide Betriebssportgemeinschaften, die stets unterklassig agierten, beriefen sich somit auf das Jahr 1949, sodass das Gründungsjahr in den Namen des Fusionsvereins übernommen wurde.
Sportplatz
Der Verein ist beheimatet auf dem Sportplatz Auguststraße, zumeist nur Bero genannt, der zu den zentralsten gelegenen Sportplätzen der Hauptstadt gehört. Der Sportplatz existiert seit etwa 1951 und wurde in einer größeren Baulücke infolge der Weltkriegszerstörungen angelegt. Er liegt quer zur Kleinen Hamburger Straße, die er dadurch teilt und durch die er von Nordwesten her zugänglich ist.
Nach dem Abriss des Stadions der Weltjugend im Jahr 1992 ist dies der letzte verbliebene Großplatz für Fußball im historischen Bezirk und heutigen Ortsteil Berlin-Mitte.
1992 sollte der Platz dem Wohnungsbau weichen. Proteste der Mitglieder verhinderten dieses Vorhaben jedoch und der Bezirk sorgte 1994 für eine Sanierung des Platzes, der seither mit Kunstrasen ausgestattet ist. Im Jahr 1999 wurde der Platz durch Abriss alter Bausubstanz um acht Meter verlängert und auf die geforderten Maße für den Fußballsport gebracht. Auch der Neubau eines Sanitärgebäudes mit einem Vereinsraum konnte auf Eigeninitiative des Vereins fertig gestellt werden. 2002, 2013 und 2025 erhielt der Platz neue Kunstrasenbeläge.
Männerfußball
Bis zum Ende der Saison 1991/92 traten der SV Berolina Mitte und der Mediziner SV separat in der sechstklassigen Kreisliga B an. Seit Mitte der 2000er-Jahre pendelt die 1. Mannschaft zwischen Landes- und Bezirksliga. Zuletzt gelangen die Aufstiege in die siebtklassige Landesliga in den Jahren 2011, 2014, 2017 und 2023.
Mit Elias Abouchabaka brachte die Jugend von Bero bereits einen Profi hervor.
Frauenfußball
Seit 2013 tritt die erste Frauen-Mannschaft von Berolina Mitte im Spielbetrieb an. 2016 stieg die Mannschaft in die Landesliga und 2017 in die Berlin-Liga auf.
Als Drittplatzierte der Berlin-Liga nahm Bero 2023 an der Aufstiegsrunde zur Regionalliga Nordost teil. Dort konnten sie sich dann viel umjubelt für die drittklassige Frauen-Regionalliga qualifizieren. Nach einer Saison in der Regionalliga stieg die Mannschaft 2024 wieder ab.
Mit Mona Saar ging bereits eine U17-Nationalspielerin aus dem Verein hervor.
Autoren-Nationalmannschaft
Bero ist zudem seit 2005 die Heimat der Autoren-Nationalmannschaft, kurz Autonama. Ein Fußballteam aus Schriftstellern und Künstlern unter dem Dach der DFB-Kulturstiftung. Sie spielen hier, wie zuletzt zur eigenen EM, gegen Auswahlmannschaften von Schriftstellern und Künstlern aus allen Nationen der Welt. 2010 wurde die Autonama Europameister der Autorenmannschaften.
ERFOLGE
Erwachsenenbereich
Aufstieg in die Regionalliga (1)
2023 - 1. Frauen
Berliner Pokalsieger (2)
2009 - 3. Männer
2019 - Ü32
Nachwuchs
Gewinner des Eberhard-Bernatzki-Preis 2019 für herausragende Jugendarbeit
Berliner Meister (8)
2015, 2018, 2019, 2021, 2022 - D-Juniorinnen
2021, 2022, 2024 - B-Juniorinnen
Berliner Pokalsieger (2)
2016 - D-Juniorinnen
2017 - C-Juniorinnen
Berliner Hallenmeister (4)
2014, 2015, 2018 - D-Juniorinnen
2016 - C-Juniorinnen
EHRENTAFEL
Ehrennadel in Gold
Für langjährig herausragende Leistungen für unseren Verein
- Waldemar Leschniok
- Waltraud Ziegert
- Manfred Willfahrt
- Hanne Dubiel
- Barb Habel
- Uwe Ledwig
- Thomas Meyer
Ehrennadel in Silber
Für besondere Leistungen für unseren Verein
- Gerd Adloff
- Frank Künecke
- Erich Zwilling
- Peter Krezin
- Frank Zeuschner
- Ralf Lapawa
- Sigrid Lapawa
- Karsten Kluge
- Marcus Schröder
Ehrennadel in Bronze
Für ihre Leistungen für den Verein
- Denis Rekowski
- Jahn Knospe
- Marcel Jahn
- Frank Willmann
- Manfred Gottschow
- Dieter Krege
- Marco Kretschmar
- Olaf Jäger
- Frank Nedlin
- Bernd Weiße
- Gerhard Lapawa
- Heiko Blänsdorf
- Tim Wolf
- Manfred Peters
- Dieter Habel
- Jürgen Netzeband
- Jürgen Gottschow
- Frank Lapawa
- Steffen Leupold
- Sebastian Joschka
- Michael Perlinski
- Peter Klein
- Manuel Müller
- Max Block
- Rene Stockmann
- Stefan Schmid
- André Strohwald
- Carsten Greif
- Harald Seifert

